Magische Steine
Geschrieben von: Rolf Admin
Magische Steine
Bericht: Rolf Trösch für Bow Hunter Seeland
Im Wald zwischen Büren a.A. und Dotzigen im Berner Seeland, liegen drei magische Steine:
Der Schalenstein
Dieser Findling besteht aus Hornblendegranit aus dem Wallis.
Auf seiner Oberfläche sind deutlich gegen 40 eingearbeitete Schalen sichtbar. Wer mag wohl in grauer Vorzeit, hier an diesem Ort die Götter angerufen und Ihnen in diesen Schalen Opfergaben dargebracht haben?
Der Waldboden in der näheren Umgebung ist eigentümlich mit Gras bewachsen, was zur besonderen Atmosphäre des Platzes beiträgt.
Die Magie des Ortes lässt unser Gedanken schweifen, liegen doch irgendwie die Trommeln und Gesänge vergangener Kulte und Zeremonien noch in der Luft.
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Opferschalen
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Der Zeichenstein
Dieser Stein wird auch "Grauer Stein" genannt, unter Schutzgestellt wurde er unter dem Namen Bachmannstein (nach dem gleichnamigen Biologieprofessor der sich für den Schutz der Findlinge in der Region engagierte). Der Stein besteht aus Chloritschiefer und stammt aus dem südlichen Wallis. Der Name Zeichenstein gründet auf den Ritzen und Vertiefungen des Steines (heute durch Moosbewuchs leider kaum noch erkennbar) welche wohl früher als magische Zeichen gedeutet wurden und somit den Felsen zum idealen Orakelstein von Seherinnen und Schamanen gemacht haben dürften.
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Der Blaue Stein
Er besteht aus einem bläulichen, harten Stein aus dem unteren Wallis, seine Oberfläche wurde vom Gletscher glatt poliert. Der kleinste Namensstein im Kanton Bern liegt in der Nähe der Dotziger Waldhütte versteckt im Unterholz. Früher hiess er auch der Kindlistei. Nach alten Sagen kamen früher die Hebammen hierher um die Neugeborenen Kinder zu empfangen. Hier wurden die Ahnen gebeten als Kinder in die Welt zurück zu kehren. Der Stein wurde zum Vermittler zu den Vorfahren und Ihrer Weisheit. Wer offen durch die Welt geht, empfindet deutlich die Ausstrahlung dieses Ortes.
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